Embraer wirbt in den USA für die KC-390 als Multi-Missions-Option zur Ablösung der KC-135

Embraer wirbt in den USA für die KC-390 als Multi-Missions-Option zur Ablösung der KC-135
Embraer wirbt in den USA für die KC-390 als Multi-Missions-Option zur Ablösung der KC-135 (X @embraer)

Trotz der im letzten Jahr beendeten strategischen Partnerschaft mit L3Harris setzt Embraer weiterhin stark auf die Vermarktung seines Tank- und Transportflugzeugs KC-390 Millennium als ideale Lösung für den zukünftigen Luftmobilitätsbedarf der Vereinigten Staaten.

Das Unternehmen argumentiert, dass das Flugzeug perfekt zum neuen Kampfkonzept der US-Luftwaffe (USAF) passt, das auf Einsätze von abgelegenen und improvisierten Luftstützpunkten abzielt. Um seine Position zu stärken, betont Embraer, dass über die Hälfte der Komponenten des Jets bereits in den USA gefertigt wird – ein wichtiger Punkt in Bezug auf die amerikanischen Vorschriften für staatliche Beschaffungen.

Der brasilianische Hersteller hat sich bereits Referenzen für seine Kampagne erarbeitet. Das Flugzeug, das nun seit zehn Jahren fliegt, ist bei elf Ländern im Einsatz, darunter NATO-Mitglieder. Kürzlich wurde die Vielseitigkeit der KC-390 bei einer Demonstrationstour in den USA unter Beweis gestellt – in Missionen von Katastrophenhilfe bis hin zu Raumfahrtoperationen.

Ein erfolgreicher Test mit einem HIMARS-Raketenwerfer der US-Armee zeigte, dass das Flugzeug auch in modernen Kriegsszenarien einsatzfähig ist und schnell von kurzen und einfachen Landebahnen operieren kann.

Die KC-135 der US-Luftwaffe betankt eine F-16 während der Übung Red Flag-Alaska 18-1 in Alaska. Foto: flickr
Die KC-135 der US-Luftwaffe betankt eine F-16 während der Übung Red Flag-Alaska 18-1 in Alaska. Foto: flickr

Die Herausforderung ist jedoch erheblich. Die USAF plant, ihre KC-135-Tankerflotte bis in die 2050er-Jahre im Einsatz zu halten, erkennt jedoch an, dass ein Modernisierungsprogramm notwendig ist. Der langfristige Nachfolger soll durch das NGAS-Programm (Next-Gen Air Refueling System) bestimmt werden, das bisher noch nicht ausgewählt wurde. Embraer sieht in dieser Übergangszeit ein Zeitfenster und argumentiert, dass zukünftige Kriegsführung kostengünstige, taktische Multi-Missions-Plattformen wie die KC-390 erfordert, die auch an Orten ohne traditionelle Infrastruktur einsatzfähig sind. Das Unternehmen signalisiert sogar, bereit zu sein, die Entwicklung einer Luftbetankungssonde – für US-Kampfjets unerlässlich – selbst zu finanzieren, falls die Luftwaffe konkretes Interesse zeigt.

Quelle: The War Zone | Foto: X @embraer | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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